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Forellen

Forellen aus den sauberen GewÄssern der Region

Muss Lachs unbedingt aus Norwegen kommen? Eine Odenwälder Lachsforelle steht diesem Edelfisch in nichts nach, ganz im Gegenteil. Herangewachsen in den klaren Gewässern der Region, schonend geräuchert oder gebeizt oder frisch zubereitet handelt es sich auch hier um eine wahre Delikatesse.

Lachsforellen sind eigentlich Regenbogenforellen, die durch längere und spezielle Fütterung rotfleischig werden und ein Stückgewicht von einem bis drei Kilogramm erreichen. Die rote Farbe erhalten sie vom karotinhaltigen Futter, ähnlich wie beim Lachs, dessen rote Farbe vom Verzehr karotinhaltiger Krebse stammt.

Die Bachforelle, die in Odenwälder Gewässern ursprünglich heimische Forelle, wächst langsamer und entwickelt entsprechend festeres Fleisch mit kräftigem Eigengeschmack. Ihre Entwicklungsdauer beträgt bis zu drei Jahren. Auch der Bachsaibling gehört zur Familie der Forellen, ist bei Entwicklung und Geschmack zwischen Regenbogen- und Bachforelle einzuordnen und stammt ursprünglich aus Kanada.

Der Zucht, Verarbeitung und Vermarktung dieser schmackhaften Fische aus den Gewässern der Region, hat sich Reinhard Lenz, verschrieben. Seine Teiche befinden sich an unterschiedlichen Stellen, Verkauf finden auch über die Wintermonate an der Fischzuchtanlage Gaimühle (Tel. 06276-584) Samstag von 9 bis 12 Uhr und in Eberbach (Tel. 06271-5848) montags bis freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr statt. Auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt ist der Fischzuchtbetrieb ebenfalls mit einem Verkaufsstand vertreten.

Seit einigen Monaten gehört auch ein gastronomischer Betrieb zur Firma: Das Café und Restaurant „Zum Seeblick“ in Bad König. Dort stehen zwar die Fische aus eigener Zucht im Mittelpunkt, aber auch das Fleisch - Reinhard Lenz ist Vorsitzender der organisierten Odenwälder Direktvermarkter - stammt selbstverständlich aus regionaler Erzeugung. Alles wird – nach überlieferten Rezepten oder Kriterien der modernen Küche - frisch zubereitet, die Portionen sind üppig und die Preise überraschend niedrig. Hier gibt es auch die Spezialitäten des Fischzuchtbetriebs zum Mitnehmen. (psi)

Das Restaurant „Zum Seeblick“ in Bad KÖnig (Tel. 06063-579990), direkt am Kurpark mit Blick auf die Seen, hat tÄglich ab 9 Uhr geÖffnet, Dienstag ist Ruhetag.

 

     


 

 

 

 

  
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