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Keltische Träume und Tänze

Dhalia – Irish Folk aus Südhessen

Für Irish Folk, Made in Südhessen, stehen seit über 15 Jahren „Paddy Goes To Holyhead“ und später kam „Wild Silk“ hinzu. Die Paddys gibt es immer noch, „Wild Silk“ seit 2001 nicht mehr, aber aus Musikern beider Formationen entstand schon 2002 etwas Neues: „Dhalia“. Dieser Name steht für Celtic Dreams and Dances, für den Zauber der keltischen Musik mit ihren traumhaften Balladen und mitreißenden Tänzen. Aber auch für gefühlvolle Eigenkompositionen, mit orientalischen und mittelalterlichen Elementen sowie Einflüssen der Balkanmusik. Sogar Eigenvertonungen deutsche Lyrik und das eine oder andere deutsche Lied sind im Repertoire zu finden.
Zu den ehemaligen „Wildseidenen“ gehört Dhalia-Frontmann Berk Demiray, Girtarrist, Sänger, Komponist, Songwriter und Saz-Spieler. Ebenso und nicht minder herausragend der schrille Vogel Rainer Burgmer. Was er einem Stückchen Holz oder Metall an Tönen entlocken kann, verblüfft das Publikum immer wieder. Ob Blockflöte, Tin Wistle, Chamoishorn oder Klarinette, er verschmilzt regelrecht mit seinen Instrumenten und spielt nötigenfalls auch zwei Flöten gleichzeitig. Ein guter Bekannter aus Wild Silk-Tagen ist auch der Ägypter Bergo Ibrahim, ein Percussionist der Extra-Klasse. Zu den Paddys gehörte jahrelang Helen Mannert, die virtuose Geigerin. Nach dem Musikstudium war sie auf zahlreichen Bühnen zu Hause, absolvierte Auftritte im In- und Ausland sowie Engagements als Theater- und Studio-Musikerin. Neben der Geige spielt sie Akkordeon und Mandoline. Neu in der Band ist Diana Hübner, die Anfang des Jahres die wegen Krankheit ausgeschiedene Sängerin Andrea Linzke ersetzte und bereits bei einigen Konzerten die Fans begeisterte.
Überwiegend sind es also die ehemaligen „Wildseidene“, die den Sound von „Dhalia“ ausmachen, wobei Helen schon deutliche Paddy-Akzente setzt. Gemeinsam sind ihnen jedoch die überschäumende Spielfreude, die sympathische Ausstrahlung und die Publikumsnähe bei all ihren Konzerten. Ob Rainer, Berk oder Helen wie Derwische über die Bühne toben– es zuckt unweigerlich auch in den Füßen des Publikums, still stehen oder gar sitzen ist unmöglich. Aber nicht nur die temperamentvolle Musik, auch die Kommunikation der Musiker untereinander auf der Bühne und die humorvollen, aber zuweilen auch nachdenklichen Ansagen der einzelnen Stücke und die Einbeziehung des Publikums in das Geschehen machen Dhalia-Konzert zu einem unterhaltsamen Genuss.
Auf weit über tausend Konzerte blicken „Dhalia“, beziehungsweise „Wild Silk“ inzwischen zurück. Konserviert wurde ihre Musik auf fünf CDs, die letzte, „Dhalia-Live“, erschien 2002. Mit „Hollymount“ ist derzeit eine neue Silberscheibe in Arbeit, beziehungsweise in Vollendung. (psi)

Infos zur Band und der aktuelle Tourplan unter www.dhalia.de

     

 

  
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