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„Zum Bären“ in Erbach: Alte Wirtshaustradition neu belebt

Bereits im 17. Jahrhundert soll sich im Haus Nummer acht im Erbacher Städtel eine Gastwirtschaft befunden haben. Erbaut wurde das Burgmannenhaus 1650 und gehört zu den ältesten Fachwerkhäusern im Odenwald. In grauer Vorzeit soll die Wirtschaft „Zum Engel“ geheißen haben, bekannt wurde das Gasthaus jedoch als „Zum Bären“ – und so heißt es auch heute noch.
Vor wenigen Wochen wurde der „Bär“ neu eröffnet und zuvor „runderneuert“. Bei dieser Renovierung galt es, das Alte zu erhalten und mit Neuem ansprechend zu kombinieren – was absolut gelungen ist. Die schöne alte Wandvertäfelung blieb wie sie war, ansonsten dominieren die Farben rot und weiß, was das ehemals so dunkle Wirtshaus heller und freundlicher erscheinen lässt. Mit den erfahrenen Gastronomen Marlies, Carmen und Manfred Weber übernahmen auch neue Pächter den „Bären“ und ihr Konzept lautet: Gutes aus der Region zu moderaten Preisen. Das Regionale betrifft die Rohstoffe, die Rezepte kommen zudem aus Österreich und Böhmen. Prager Schinken oder Ochsenbrust in Dillsoße stehen ebenso auf der Karte wie Selchfleisch mit Krenpüree, Tafelspitz oder original Wiener Schnitzel. Dazu gibt es traditionelle Wirtshausküche, Sülze mit Bratkartoffeln, Odenwälder Bauernschmaus, eine zünftige Brotzeit oder gar Schweinebraten mit Knödel und Sauerkraut. Wer es nicht ganz so deftig mag, bekommt auch Putengeschnetzeltes mit Wildreismischung, Vegetarier freuen sich über frische Käsespätzle oder selbstgemachte Kartoffelpuffer. Grundprinzip des Küchenchefs: Alles wird frisch zubereitet.
Was die moderaten Preise betrifft: Nichts – noch nicht einmal das Kalbsschnitzel, das Rumpsteak oder die Schweinemedaillons - kostet über zehn Euro. An Getränken fließt Erbacher Premium Pils aus dem Zapfhahn und das Krusovice Schwarzbier aus Böhmen. Auch einige gute Weine aus verschiedenen Anbaugebieten stehen auf der Karte.
Für Familien- und Firmenfeste ist das Wirtshaus „Zum Bären“ inzwischen bestens gerüstet, denn der Saal im ersten Stock wurde von Grund auf renoviert und erstrahlt nun ebenso freundlich und einladend wie der ebenerdige Gastraum. Apropos freundlich: Da gilt natürlich auch für die Wirtsleute, die Gastfreundschaft aus Überzeugung praktizieren. Als Speiserestaurant sehen sie den „Bären“ keinesfalls, sondern als Wirtshaus, wo speisende Gäste ebenso willkommen sind wie solche, die einfach nur etwas trinken wollen.
Das Gasthaus „Zum Bären“ ist Partner der Erbacher Brauerei, die derzeit ihr gesamtes Konzept neu strukturiertt. Mehr Qualität als Quantität lautet das Prinzip, im Klartext: Lieber weniger Gasthäuser, dafür aber gute. Und gut ist ein Gasthaus, wenn die Gastgeber die Gastfreundschaft verinnerlicht haben, Wert auf frische Zubereitung und anständig gezapftes Bier gelegt wird und das Ambiente ebenso stimmt wie das Preis-/Leistungsverhältnis. Das beste Beispiel dafür: Das Wirthaus „Zum Bären“.

Zum Bären, Städtel 8, Erbach, Tel. 06062 919855

       

 

 

 

 

 

 

 

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